Die Welt mit Gottes Augen sehen – unsere Gottesdienste

Wenn wir Gottesdienst feiern, wenden wir uns Gott zu, weil er sich uns zuwendet. Wenn Jesus seine Jünger bei dem letzten gemeinsamen Mahl auffordert: „Tut dieses zu meinem Gedächtnis“, dann müssen wir genauer übersetzen: „Seid mit eurem Herzen bei mir, denn ich bin bei euch“. Es geht also nicht, wie z.B. bei einer Geburtstagsfeier, um eine Gedenkveranstaltung nach dem Motto „Es war einmal…“. Alles, was in einem Gottesdienst geschieht, hat dem zu dienen, dass Gott den Versammelten gegenwärtig werden kann, sie sich auf ihn ausrichten können, und die Versammelten sich auf Gott ausrichten können. Dazu gibt es viele Formen. Alles ist willkommen, was dazu beiträgt, hat darin aber auch sein Kriterium und seinen Maßstab. Mit vielfältigen Formaten versuchen wir in Mettmann – auch ökumenisch – die Gegenwart Gottes in der Welt zu feiern und zu bezeugen.