Unsere Kirchenmusiker:innen
Tanja Heesen
Kantorin und Kreiskantorin
Tanja Heesen ist aufgewachsen in Bergisch Gladbach, begann bereits früh ihre musikalische Ausbildung mit Klavier-, Orgel- und Cello-Unterricht; Ensemblemusik, Chorsingen und Gesangsunterricht kamen bald dazu. All diese Fächer verband sie später im Studium an der Robert-Schumann-Hochschule (Düsseldorf) und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, die sie mit dem A-Examen für evangelische Kirchenmusik verließ.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt bis heute im Gesang – als Solistin, Stimmbildnerin für Chöre und Leiterin des Rheinischen Motettenchors Köln (mit zahlreichen Chor- und Orchesterkonzerten).
Bis 2018 war sie Sängerin im und Leiterin des Damen-a capella-Ensembles „Meine Schönen – a singing Affair“.
In ihrer stimmlichen Entwicklung wurde Tanja Heesen von Hans-Dieter Saretzki, Elena Bajew, Henner Leyhe und Barbara Spiess betreut. Chorleitung studierte sie bei Prof. Volker Hempfling (Düsseldorf), KMD Jürgen Schmeer und bei Prof. Reiner Schuhenn (Köln). Das Hauptfach Orgel studierte sie unter anderem bei Prof. Almut Rössler in Düsseldorf und Prof. Thierry Mechler in Köln.
Der zweite Schwerpunkt im künstlerischen Schaffen von Tanja Heesen liegt in den letzten Jahren in der Leitung und Inszenierung von Opern- und Theaterprojekten. So inszenierte sie 2006 „Die Zauberflöte“, 2008 „Ein Sommernachtstraum“, 2012, 2013 und 2025 “Hänsel und Gretel“, und 2018 „Don Giovanni“. „Die Fledermaus“ wurde coronabedingt zwei Jahre verschoben und erlebte die verspätete Premiere am 26. Mai 2022 im Bergischen Löwen.
Zusätzlich engagiert sie sich seit langem im sozialen Bereich. Von 2015-2019 leitete sie die Kinder- und Jugendakademie Bergisch Gladbach und das Soziale Netzwerk Stadtmitte. Bis heute entwirft sie pädagogische Konzepte für die integrative Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. An Grundschulen in sozialen Brennpunkten in Köln leitete sie von Sommer 2019 bis 2023 die „SINGPAUSE“ und vermittelte benachteiligten Kindern eine musikalische Grundausbildung.
Seit September 2023 ist Tanja Heesen Vorsitzende des Chorverband in der EKiR e.V.
Der Leitfaden in Ihrer kirchenmusikalischen Arbeit ist die bewusste Zusammenarbeit in der Ökumene – wie sich in der dreiteiligen Konzertreihe „Haydn in Mettmann“ zeigte – und die Freude am gemeindlichen Singen und Musizieren zu vermitteln, ob im Gottesdienst, im Offenen Singen oder im Kinderchor, der Mädchenkantorei oder der Evangelischen Kantorei Mettmann.
Margarete Vogelbusch
Geboren 1961, begann sie bereits im Alter von 12 Jahren in Düsseldorf ihre Ausbildung zur Kirchenmusikerin. Nach dem Abitur studierte sie Kirchenmusik, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Theologie in Köln und Bonn und schloss ihr Studium 1985 mit dem A-Examen ab.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Wunsch, Menschen zu begeistern und darin zu unterstützen, sich musikalisch auszudrücken – sei es in fröhlichen Melodien voller Lob und Dank oder in klagenden Klängen, die Schmerz und Trauer Raum geben. Besonders wichtig ist ihr dabei, dass sich jede und jeder willkommen fühlt, Kirche als Heimat erfahren kann und einen Ort findet, an dem aktives Mitgestalten möglich ist.
Darüber hinaus widmet sie sich der musikalisch-künstlerischen Arbeit, insbesondere der Komposition für Kinder, etwa in Form von Kindermusicals. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gestaltung von Konzerten gemeinsam mit Menschen aus der Gemeinde, die ihre eigenen musikalischen Ideen einbringen und umsetzen möchten. Ergänzt wird ihr Profil durch ihre Arbeit im Bereich der Popularmusik mit Band.
Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in der Entwicklung von Ideen, Konzeptionen und deren kreativer Umsetzung. Dazu gehören das Singen mit Kindern im inklusiven Kinderchor „Klangfrösche“ sowie das Singen mit Erwachsenen im „Chörchen“, einem gemeinsamen Feierabendsingen.
Oliver Richters
Oliver Richters leitet in unserer Gemeinde den Gospelchor »die Senfkörner« und spielt außerdem an zwei Tagen die Orgel bei Trauerfeiern. Darüber hinaus ist er in drei weiteren Gemeinden musikalisch tätig.
Schon während seiner Jugendzeit interessierte er sich für verschiedene Musikrichtungen. Schließlich studierte er Musikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Universität zu Köln und erwarb mit einer Arbeit über frühmittelalterlichen Epenvortrag den Magister Artium.
Er hat C-Scheine in Orgelspiel, Chorleitung und Popularmusik.
In seiner Freizeit ist er Pianist mehrerer Jazz Formationen und leitet eine Big Band. Außerdem spielt er die Mundorgel Sho im Kölner Gagaku Ensemble, der einzigen Gruppe Europas, die traditionelle japanische Hof- und Zeremonialmusik spielt. Zudem ist er als Stummfilmpianist tätig u. a. in Zusammenarbeit mit dem Laurel und Hardy Museum Solingen.